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Postbank Gebühren: Für ALLE Kontomodelle gibt es Postbank Girokonto GebührenNeutralität mutual geprüft

Das sind keine guten Neuigkeiten für alle Kunden von Deutschlands größter Privatkundenbank, denn es wird kräftig an der Gebührenschraube gedreht – künftig muss fast jeder Kunde mit Postbank Girokonto Gebühren rechnen.

Geld für Gebühren von Banken zurückfordern – Musterbrief

Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes sind viele Gebühren, die die Banken in den letzten Monaten und Jahren eingeführt haben in Frage gestellt worden. Wenn Sie persönlich von Gebührenerhöhungen betroffen sind, könnte jetzt die Gelegenheit sein, Geld zurück zu fordern. Denn leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass Banken keinesfalls dazu tendieren, Rückerstattungen von selbst vorzunehmen.

Mit der nun abgeschlossenen Urteilsbegründung des Bundesgerichtshofes ist klar, dass vielen Kunden eine Rückerstattung zusteht. Entscheidend, um einzuschätzen, ob Sie persönlich eine Rückerstattung erhalten können ist folgender Punkt:

Sie müssen seit 2018 einen Brief Ihrer Bank erhalten haben, der eine Formulierung in dieser Richtung enthält: „Wir haben unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert. Sollten wir nichts von Ihnen hören, gilt Ihre Zustimmung als erteilt.“ Genau darum geht es im Urteil des BGH – Schweigen darf nicht als Zustimmung gewertet werden.

Wenn Ihre Bank in den letzten Jahren erstmal Gebühren eingeführt und diese „Klausel“ genutzt, muss sie die Gebühren Rückwirkend bis zum 1. Januar 2018 erstatten. Alles, was weiter zurückliegt, gilt als verjährt.

Die Stiftung Warentest bietet einen Musterbrief (Klicken für Download) für die Rückforderungen an.

Update 01.02.2021: Mehr Gebühren und Kundenunfreundliche Methoden

Viele Kunden wurden Anfang dieses Jahres durch einen unerfreulichen Brief der Postbank überrumpelt. Auf den ersten Blick harmlos klingend – „Aus Postbank Giro 3000 plus wird Giro plus“ – handelt es sich tatsächlich einfach um eine Erhöhung der Gebühren. Und was für eine.

Während das Konto bislang 2,50 Euro im Monat kostete, sind es ab dem 1. April 2021 5,90€. Das ist eine Erhöhung um 135 Prozent!

Aber es wird noch besser: das Konto soll für Kunden automatisch umgestellt werden, wer den Brief also nur überflogen hat, zahlt vielleicht demnächst vielleicht erst mal ohne es zu merken die höheren Gebühren.

Die Alternative, die einem Angeboten wird: „Wechseln Sie einfach in unser Komfortkonto Postbank Giro extra plus“. Damit können Kunden sich die monatlichen Gebühren sparen, da dieses Konto noch kostenlos ist. Allerdings erst ab einem monatlichen Geldeingang von 3.000 Euro.

Aber siehe da: hier ist die Umstellung nicht automatisch oder nur einfach. Ein achtseitiges PDF muss ausgefüllt werden und auch eine Ausweiskopie bzw. ein Postidentverfahren sind nötig, um den Wechsel zu vollziehen.

Aus unserer Sicht ist das kein angemessener Umgang mit den Kunden.

Alternativen – Unsere Empfehlungen:

Das aktuell günstigste Konto mit den besten Konditionen bei einer Filialbank bietet die Commerzbank! Mehr Infos zum Commerzbank Girokonto

Wenn Sie den Wechsel zu einer Direktbank in Betracht ziehen, empfehlen wir das Comdirect Girokonto. Durch die guten Konditionen belegt dieses seit geraumer Zeit den ersten Platz bei unserem Girokonto Vergleich.

Update 02.12.2020: Postbank 100 Filialen werden geschlossen

Das Filialnetz der Postbank wird weiter ausgedünnt. Zunächst werden in den nächsten Monaten 100 Filialen der Deutschen Bank geschlossen, der Muttergesellschaft der Postbank. Effektiv verliert damit auch die Postbank 100 Standorte.

Allerdings gehen die Pläne noch weiter, wie Vizechef der Deutschen Bank Karl von Rohr bestätigt – in den nächsten zwei Jahren sollen jeweils 50 Standorte der Postbank schließen, womit diese von 800 auf 700 Standorte in Deutschland reduziert wird.

Postbank Girokonto Gebühren: monatlich 3,90€

Für das kostenlose Girokonto der Postbank Giro Plus Konto mussten bislang monatlich mindestens 1.000€ Geldeingang erfolgen. Dies ist nun ab Herbst 2016 vorbei. Ab 01.11.2016 müssen die Kunden der Postbank jeden Monat 3,90€ Kontoführungsgebühr einplanen. Ausgeschlossen von dieser Regelung sind nur junge Erwachsene, für die das Postbank Konto: Giro start direkt angeboten wird, und Gutverdiener, die einen monatlichen Geldeingang über 3.000€ zur Verfügung haben. Otto Normalverbraucher werden künftig also zur Kasse gebeten.

Darum erhebt die Postbank Girokonto Gebühren

Die Postbank ist nach der Sparkasse, welche schon seit vielen Monaten für die meisten Konto-Varianten gebührenpflichtige Modelle anbietet, nun schon die zweite große Bank, die sich von der Gratismentalität gänzlich verabschieden will. Auch hier fallen die Argumente sehr ähnlich aus. Mit gebührenfreien Konten lässt sich aufgrund der Niedrigzinspolitik einfach kein Geld verdienen. Daher muss Qualität in Zukunft wieder angemessen vergütet werden. Denn die großen Volksbanken, wie Postbank, Sparkasse und Volks- & Raiffeisenbanken, setzen auf die breite Mittelschicht für ihre Bankgeschäfte. Bei niedrigem Leitzins verdienen die Banken zu wenig, denn das Grundmodell, einen ordentlichen Zinsüberschuss bei Krediten zu erwirtschaften, funktioniert in diesen Zeiten nicht.

Neben der Kontoführungsgebühr werden auch in anderen Bereichen Einnahmequellen erschlossen. So werden beispielsweise bei einigen Banken, u.a. Postbank und Commerzbank, beleghafte Überweisungen mit einem Entgelt belegt. Wer sich gegen Digitalisierung und Online-Banking verwehrt, wird künftig an vielen Stellen zur Kasse gebeten.

Laut Expertenmeinung ist dieses Problem jedoch hausgemacht, denn viele Banken haben durch Ihre Marketingkampagnen dem Verbraucher die Kostenlos-Mentalität eingeimpft. Doch das kostenlose Girokonto ist für die Anbieter keinesfalls gratis. Es ist davon auszugehen, dass monatlich 7€ nötig sind, um die Kosten im Allgemeinen zu decken.

So rankt die Postbank gegen andere Anbieter im Girokonto Vergleich

Ausnahmeregelung

Überraschenderweise hat sich im Postbank Gebühren Krimi noch eine Wendung aufgetan, bei der tatsächlich einige Kunden profitieren werden. Konkret geht es um Postbank Kunden, die vor Jahren über den Kaffee-Riesen Tchibo zur Postbank gelangt sind. Die Schlüsselrolle dabei kommt dem Slogan: „Girokonto und Kreditkarte kostenlos: Für alle Zeiten – versprochen!“ zu. Hierzu gehen Verbraucherschützer auf die Barrikaden. Bevor es zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommt, lenkt die Postbank ein. Für jeden Postbank Kunden, der sein Girokonto über eine Kooperation mit Tchibo abgeschlossen hat, gibt es eine Ausnahmeregelung. Dass heißt, gegen die Entgeltänderung zum 01.11.16 muss Widerspruch eingelegt werden, dann bleibt man von der neuen Kontoführungsgebühr verschont.

Welche Alternativen gibt es?

Die Pionierrolle, die die Postbank beim Thema kostenloses Girokonto inne hatte, nimmt sie nun auch bei der Umkehrung ein. So ist davon auszugehen, dass viele andere Banken nachziehen werden und hier nur die großen Direktbanken, wie ING oder DKB, eine Sonderstellung einnehmen. Die Konten dieser Banken sind reine Onlineangebote, wodurch sie bei Punkten wie Filialnetz und Personal deutlich Kosten sparen.

Kostenloses Girokonto finden

Wer unbedingt eine Bank mit Filial-Netz möchte, dem kann man noch die Commerzbank empfehlen, die ein solides kostenloses Girokonto bietet.

Daher unser TIPP: Direkt einmal zur persönlichen Hausbank klicken und beim Thema Gebühren genauer hinschauen. Wer auch weiterhin ein kostenloses Girokonto nutzen möchte, dem empfehlen wir, das Girokonto der DKB, der ING oder der Comdirect einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Alle Details zu den Konten gibt es im unabhängigen Girokonto Vergleich.

Fazit seit Einführung der Postbank Girokonto Gebühren

Zum November 2016 hat die Postbank als eines der größten deutschen Bankhäuser für alle Kontomodelle Kontoführungsgebühren zwischen 1,90€ – 9,90€ eingeführt. Nun äußerte sich Postbank-Vorstandsmitglied Susanne Klöß in der „Süddeutschen Zeitung“ mit einer positiven Bilanz. Insgesamt gingen durch die Einführung der Postbank Girokonto Gebühren knapp 5% der Kunden verloren. Dies war jedoch weniger als erwartet und außerdem handelt es sich bei vielen Kündigungen, um Postbank Kunden, die das Konto nicht aktiv genutzt haben. Die größte Kündigungswelle ist wohl vorbei und die deutliche Mehrheit der Postbank Kunden hat sich für das mittlere Modell Postbank Giro Plus entschieden. Ein Postbank Girokonto kostenlos gibt es künftig somit nur noch für Studenten, hier gab es Nachbesserungen der Postbank beim Giro direkt, und für Gutverdiener.

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43 Gedanken zu “Postbank Gebühren: Für ALLE Kontomodelle gibt es Postbank Girokonto Gebühren

  1. Sabine Alexander

    Ich habe ein Postbank Giro Business Konto eröffnet dieses aber nie benutzt nun will die Bank Kontoführungsgebühren in Höhe von € 63,69 ist das rechtens??

    Antworten
    1. Redaktion

      Hallo Frau Alexander,

      das Postbank Business Konto kostet tatsächlich Gebühren, bei einem Habensaldo unter 5000 Euro 9,90 € / Monat – handelt es sich vielleicht um eine Jahresabrechnung? Am besten kontaktieren Sie die Bank und kündigen schnellstmöglich das Konto, wenn Sie dieses nicht nutzen.

      Mit Besten Grüßen,
      die Redaktion

      Antworten

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