Deutsche Bank erhöht Gebühren

Deutsche Bank erhöht Gebühren für Girokonten

Deutsche Bank erhöht Gebühren: Wie so viele deutsche Geldinstitute – allen voran die Filialbanken – erhöht auch die Deutsche Bank an verschiedenen stellen die Gebühren. An welchen Stellen die Konten mehr kosten und wer alles betroffen ist haben wir hier zusammengefasst.

Kostenlose GirokontenAuch die Deutsche Bank will mehr aus ihren Kunden holen und setzt an unterschiedlichen Stellschrauben an, um die Gebühren zu erhöhen. Bisher sind dabei vor allem unterschiedliche Kontomodelle und verschiedene Einzelleistungen im Fokus. Ein Sprecher der Deutschen Bank rechtfertigt die Erhöhungen so:

„Die Grundpreise für die Konten konnte die Deutsche Bank sieben beziehungsweise 13 Jahre stabil halten (Aktivkonto beziehungsweise Bestkonto). Eine Preisanpassung ist nach so vielen Jahren auch wegen des deutlich erweiterten Leistungsumfangs der Konten gerechtfertigt“.

Allerdings ist das mit Sicherheit nicht der einzige Grund für die Erhöhung von Gebühren – der Aktienkurs der Deutschen Bank ist seit geraumer Zeit auf absteigendem Kurs.
Deutsche Bank Gebühren

Deutsche Bank erhöht Gebühren bei Kontomodellen

Am 1. Juli 2018 hat die Deutsche Bank Gebühren für viele Kontomodelle geändert. Die Deutsche Bank erhöht Gebühren dabei praktisch über die komplette Bandbreite der verfügbaren Kontomodelle.

  • AktivKonto: Der monatliche Grundpreis des Kontos wird um etwa 20%, von 4,99 Euro auf 5,90 Euro erhöht.
  • BestKonto: Der Grundpreis des Kontos wird ebenfalls um etwa 20%, von 9,99 Euro auf 11,90 Euro erhöht.
  • Währungskonto: Der Preis für das Währungskonto wird noch stärker angezogen und steigt um fast 50% von 7,99 Euro auf 11,90 Euro.
  • Zusätzlich kostet nun die Annahme bzw. Ausgabe von Münzrollen aber der fünften Rolle im Monat 0,30 Euro je weitere Rolle.

So rankt die Deutsche Bank im Vergleich mit anderen Banken

Probleme der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank hat in den letzten Jahren schwere Probleme bekommen, durch Niedrigzinspolitik und stärkere Regulierungen sind die Einnahmen des Instituts kontinuierlich gesunken. In den letzten drei Jahren hat das Institut nur noch Verluste zu verzeichnen. Das liegt auch daran, dass in Deutschland die Einnahmen durch das Privatkundengeschäft insgesamt abnehmen.
Deutsche Bank erhöht Gebühren

Mit dem aktuellen Geschäftsmodell muss die Deutsche Bank im durchschnitt 90 Cent investieren, um einen Euro zu verdienen. Zum Vergleich: die Santander Bank braucht dafür nur 60 Cent.

Einer der Gründe dafür ist zum Beispiel das große Filialnetz der Deutschen Bank, welches enorme Kosten verursacht. Gleichzeitig wird die Konkurrenz durch Direkt- und Onlinebanken stetig größer. Viele Menschen verzichten Lieber auf ein Filialnetz und zahlen dafür weniger oder sogar gar keine Gebühren.

Fazit zu Deutsche Bank Gebühren

Es ist weder klar, ob die Deutsche Bank durch die neuen Gebühren ihre Bilanz verbessern kann, noch, ob weitere Deutsche Bank Gebühren auf die Kunden zukommen. Was allerdings klar ist, ist, dass das Institut durch die erhöhten Gebühren auch Gefahr läuft, weitere Kunden zu verlieren. Wir werden Sie in diesem Artikel auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und Updates verfassen, wenn sich etwas ändern sollte.

Alternativen zur Deutschen Bank

Natürlich muss man bei den Gebührenerhöhungen nicht unbedingt mitspielen. Zwar wird seit Jahren das Ende des kostenlosen Girokontos prophezeit, allerdings schaffen es viele Direktbanken aufgrund geringerer Kosten nach wie vor, kostenlose Modelle anzubieten. Die besten haben wir in unserem großen Vergleich zusammengestellt.

So rankt die Deutsche Bank im Vergleich mit anderen Banken

Bildquelle: Vielen Dank an rawpixel für das Bild (rawpixel/www.pixabay.de)

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