Aktuelle ING Gebühren Erhöhungen Updates

ING erhöht Gebühren: Änderungen bei der Girocard & Aktuelle Updates | Das können Sie dagegen tunNeutralität mutual geprüft

Wie andere Banken erhöht auch die ING Gebühren. Nach Negativzinsen und einem Mindestgeldeingang wird auch die Girocard kostenpflichtig. Hier finden Sie aktuelle Updates zu den Gebührenerhöhungen der ING.

Was ist passiert?

  • Ab 03.11.2021 wird die Girocard kostenpflichtig. Bis zum 28.02.2022 kann die Girocard zunächst kostenlos getestet werden.
  • Zum 01.03.2022 werden 0,99€ pro Monat für die Girocard verlangt.
  • Wenn Sie die Girocard nicht mehr benutzen wollen, dann müssen Sie ab Dezember 2021 die Girocard im Online-Banking oder in der App kündigen.
  • Die Abschaffung der Girocard ist eine Frage der Zeit: Neben der ING führt auch die DKB Gebühren für die Girocard ein. Darüber hinaus will Mastercard Maestro abschaffen, wie wir bereits berichtet haben.
  • Andere Gebührenerhöhungen

  • Wie bei Sparkasse, Volksbank wird auch von der ING als Grund für die Gebührenerhöhungen die andauernde Niedrigzinspolitik der EZB angegeben.
  • Seit dem 06.07.2021 fallen 0,5% p.a. Kosten für Spareinlagen über 50.000 Euro an.
  • Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes sind viele Gebühren, die die Banken in den letzten Monaten und Jahren eingeführt haben in Frage gestellt worden. Wenn Sie persönlich von Gebührenerhöhungen betroffen sind, könnte jetzt die Gelegenheit sein, Geld zurück zu fordern.
  • Ab Ende November 2021 bittet die ING auf digitalem Wege um Zustimmung zu den neuen AGB. Wer die Gebührenerhöhung nicht annimmt, dem kann das Konto gekündigt werden,- so der ING Deutschland Chef Nick Jue.
  • Im Artikel zu den Kontoführungsgebühren zurückfordern finden Sie alle Hinweise, was Sie erwarten können und wie Sie die Rückzahlung anfordern.

Was können Sie tun?

    Konto wechseln zu einer günstigeren Bank

  • Um die Gebührenerhöhungen bei der ING zu umgehen, müssen Sie das Girokonto wechseln verzichten. Trotz der Änderungen bleibt das Girokonto allerdings bis auf Weiteres kostenlos und bietet nach wie vor gute Konditionen. Das Konto besitzt weiterhin eine Visa Debitkarte.
  • Vor allem Smartphone Banken wie das Nuri Girokonto oder Vivid Money sind aktuell komplett kostenlos.
  • Bei Direktbanken empfehlen wir Ihnen das Girokonto der Consorsbank. Hier ist die Kontoführung bei einem Mindestgeldeingang kostenlos. Die aktuell besten Girokonten finden Sie in unserem Girokonto Vergleich.
  • Konten ohne Mindestgeldeingang finden Sie in unserem Artikel zu den besten Girokonten ohne Gehaltseingang.
  • Wenn Sie nach wie vor eine echte Kreditkarte zu Ihrem Konto möchten, weil Sie zum Beispiel häufig in Hotels übernachten oder Mietwagen nutzen, empfehlen wir die kostenlose TF MASTERCARD GOLD.

UPDATE 03.11.2021: ING Girocard kostenpflichtig 0,99€ pro Monat

Die Girocard schafft sich ab: Nach der DKB hat zuletzt die 1822direkt Gebühren auf die Girocard angekündigt.

Das müssen Sie jetzt beim ING Girokonto beachten:

  • Ab 03.11.2021 ist die Girocard kostenpflichtig.
  • Bestandskunden oder Neukunden können die Karte bis zum 28.02.2022 kostenlos verwenden. Danach kostet die Girocard 0,99€ monatlich.
  • Sie möchten das Konto behalten und die Girocard nicht verwenden? Im Online-Banking oder der ING App können Sie die Girocard ab Dezember 2021 kündigen.
  • Kündigen Sie die Girocard nicht, dann werden ab April 2022 0,99€ pro Monat verlangt.

UPDATE 20.09.2021: ING Kündigung oder Gebührenerhöhung

Alle Banken ziehen nach dem BGH Urteil mit und fragen ihre Kunden um Zustimmung zu den Gebührenerhöhungen. Das Geschäft mit dem Verwahrentgelt brummt und der Ton wird immer rauer. Die ING schreibt nun ihren Kunden klipp und klar: Entweder Sie stimmen den Bedingungen zu oder wir behalten uns vor, ihr Konto zu kündigen.

Die ING wird überwiegend auf digitaler Art und Weise ab Ende November 2021 um die Zustimmung der neuen AGB bitten. Die neuen Konditionen sollen für die Kunden, die noch keine Einwilligung unterzeichnet haben, (digital oder schriftlich) ab März 2022 gelten.

Verschiedene Gebührenerhöhungen bei der ING

Direkt die nächsten Gebührenerhöhungen – Ab dem 01.09.2020 kommt es zu weiteren Änderungen im Preis und Leistungsverzeichnis der ING. Folgendes ändert sich für Kunden:

  • Erhöhung der Gebühren beim Zahlen in Fremdwährung von 1,75% auf 1,99% des Kaufbetrages
  • Sollten Automatenbetreiber im Euro-Ausland Gebühren für die Nutzung ihrer Automaten verlangen werden diese nicht mehr, wie bisher, von der ING erstattet
  • Papier Überweisungen, Daueraufträge und Terminüberweisungen sind in Zukunft nur noch bis maximal 50.000€ möglich
  • Beleghafte Überweisungen in Fremdwährungen werden nur noch digital angenommen

  • Wichtig: Die Änderungen werden wirksam, wenn man nicht bis zum Ablauf des 31.08.2020 einen Widerspruch an die ING sendet. Zudem hat man natürlich, ist man mit den Änderungen nicht einverstanden, die Möglichkeit, bis zum 01.09.2020 fristlos und kostenfrei zu kündigen.


    • Ab Januar 2021 werden bei der ING die Handelsplatzgebühren angepasst
    • Für Verkäufe von Fonds über den Handelsplatz Fondsgesellschaft berechnet die ING zukünftig eine Handelsgebühr
    • Für Käufe gilt das nicht
    • Viele An- und Verkäufe von Wertpapieren werden teurer – die genauen Zahlen findet man im Preis- und Leistungsverzeichnis der ING

    • Ab dem Februar 2021 werden auch bei der ING Negativzinsen für hohe Spareinlagen fällig
    • Die Strafzinsen betreffen Kunden, die ihr Konto nach dem 04.11.2020 eröffnet haben
    • Der Freibetrag liegt bei 100.000 Euro, sind die Einlagen höher, Fallen 0,5 Prozent Verwahrentgelt an

    Kontoführung gratis, ein Service, der in Deutschland mehr und mehr zur Seltenheit wird. Aufgrund eines steigenden Wettbewerbs, zunehmenden Kostendrucks und einem weiterhin niedrigen Leitzins, haben bereits viele Banken in der Vergangenheit Kontoführungsgebühren eingeführt, oder ihre Konditionen verschlechtert. Beispiele dafür gibt es viele, etwa die DKB, die Volksbank oder die Postbank Anfang des Jahres stiegen die Gebühren mitunter noch einmal deutlich, so zum Beispiel bei der Sparkasse.

    Jetzt verabschiedet sich auch Deutschlands größte Direktbank, die ING vom kostenlosen Konto für alle und erhöht die Gebühren – allerdings nicht sofort.

    Alternativen – Unsere Empfehlungen:

    Das aktuell günstigste Konto mit den besten Konditionen bei einer Filialbank bietet die Commerzbank! Mehr Infos zum Commerzbank Girokonto

    Wenn Sie den Wechsel zu einer Direktbank in Betracht ziehen, empfehlen wir das comdirect Girokonto. Durch die guten Konditionen belegt dieses seit geraumer Zeit den ersten Platz bei unserem Girokonto Vergleich.

    ING Gebühren: Wann und in welcher Höhe fallen Kosten an?

    Die Gebührenerhöhung erfolgt verzögert und tritt mit dem 01. Mai 2020 in Kraft. Das Girokonto ist kostenlos, wenn Sie einen Gehaltseingang von mind. 700 € im Kalendermonat haben oder unter 28 Jahre alt sind, sonst kostet das Girokonto 4,90 € pro Monat.

    Dies teilte die Direktbank ihren Kunden schriftlich mit.
    ING erhöht Gebühren und informiert Kunden
     

    Tipp: Sie suchen ein Konto ohne Gehaltseingang? Die besten Girokonten ohne Gehaltseingang haben wir in einem anderen Artikel vorgestellt.

    Warum erhöht die ING die Gebühren?

    Daraus, wie sich die Kontoführungsgebühren künftig gestalten werden, lässt sich auch ableiten, warum diese überhaupt erst eingeführt werden: Die ING möchte ihre Kunden an sich binden. Wer das Frankfurter Geldinstitut als Hausbank und sein ING-Konto als Gehaltskonto nutzt, für den gelten die Erhöhungen bis auf Weiteres nicht. Anders dürfte es für diejenigen aussehen, die lediglich ein Zweitkonto bei der Bank haben.

    Insgesamt werden voraussichtlich 700.000 Kunden von der Gebührenerhöhung der ING betroffen sein. Dies entspricht etwa einem Viertel der Kunden.

    Welche Alternativen zur ING bieten sich an?

    Angesichts bevorstehender Kosten stellt sich für viele ING-Kunden möglicherweise die Frage nach Alternativen für den Kontowechsel. Hier wäre vor allem das DKB Cash zu nennen, das viele Konditionen zum Nulltarif bietet – darunter auch eine kostenlose Kontoführung plus Kreditkarte. Dass sich an daran alsbald etwas ändert und auch Kunden der DKB mit einer Erhöhung der Gebühren rechnen müssen, ist vorerst nicht zu erwarten.

    Eine weitere Alternative bietet das Girokonto der Comdirect. Kontoführung und bspw. das Abheben von Bargeld sind auch hier kostenlos. Mit Spannung erwartet wird hier allerdings die bevorstehende Übernahme durch die Commerzbank. Unklar ist, ob sich durch diese etwas am Gebührenkonzept von Comdirect ändert.

    Wer sich an aufkommenden Kontoführungsgebühren per se weniger stört und einfach generell wechselwillig ist, für den könnte auch eine nachhaltige Bank interessant sein. Besonders hervorheben ließe sich hier die Tomorrow Bank, ein noch recht junger Anbieter in diesem Sektor. Tomorrow verbindet eine Ethikbank mit einer mobilen Bank. Das dürfte vor allem für eine junge, umweltbewusste Zielgruppe eine interessante Marktnische sein.

    Fazit

    Das Thema „ING erhöht Gebühren“, lässt sich wohl so zusammenfassen: Mit der Erhöhung ist die ING keinesfalls allein. Vielmehr folgt man einem – aus Sicht des Kunden natürlich negativen – Trend des Marktes. Die gute Nachricht ist, dass die Masse der Kunden von der Erhöhung bis auf Weiteres verschont bleibt. Für alle anderen lassen sich noch immer Alternativen finden, die nach wie vor auf eine kostenlose Kontoführung setzen, auch wenn diese immer seltener werden.

    Bildnachweis: Vielen Dank an ©Croberin Photography/pexels.com

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2 Gedanken zu “ING erhöht Gebühren: Änderungen bei der Girocard & Aktuelle Updates | Das können Sie dagegen tun

  1. Carola Kramer

    Ich bin schon lange bei der ing diba und immer sehr zufrieden gewesen. An der schlechten Entwicklung und das ganze wirrwarr was jetzt überall herscht da kann die ing diba auch nichts ändern. Das liegt an der schlechten Politik. Die bekommen nichts auf die Reihe. Die schaffen es ja nicht mal die blöde Sommerzeit abzuschaffen. Das dauert leider noch viele Jahre bis die was entscheiden. Traurig. Ich werde Kunde bleiben bei der ing diba.

    Antworten
  2. RP1982

    ..man folgt dem Trend des Marktes. Das mag sein, jedoch schwinden so die Vorteile einer Direktbank. Für 4,95€ im Monat, kann ich genauso gut das Direkt GIrokonto bei der hiesigen Sparkasse eröffnen. Natürlich muss ich dort dann die Jahresgebühr für EC- und Visakarte begleichen (zusammen nochmals 40€/Jahr), dafür kann ich aber die Einzahlungsautomaten im nutzen, bekomme OHNE Bedenken an allen Sparkassen Automaten Bargeld ausgezahlt (was ja mit der ING Visa immer schlimmer wird), kann im Notfall den Berater vor Ort aufsuchen und habe eine „echte“ Kreditkarte. Ob der Schuss für die ING damit nicht nach hinten losgeht wird sich noch zeigen. Ich bin jedenfalls weg.

    Antworten

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