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Wie Sie Strafzinsen umgehen – 5 MethodenNeutralität mutual geprüft

Vor einigen Jahren noch ein Schock sind negative Zinsen auf Geldeinlagen bei der Bank heute der Standard. Wie können Sie Strafzinsen umgehen?

Was ist passiert?

  • Praktisch alle Banken haben sich mittlerweile dazu entschlossen, Negativzinsen für höhere Einlagen zu fordern.
  • Das bedeutet effektiv, dass das auf dem Konto gelagerte Geld stetig weniger wird.
  • Die „Freigrenze“ für Vermögen wird ebenfalls bei vielen Banken niedriger. Die Strafzinsen vielen bei vielen Banken zunächst erst ab 100.000 Euro an, mittlerweile gibt es einige Institute, die schon ab 5.000 Euro oder komplett ohne Freigrenze kassieren.

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    Strafzinsen umgehen

  • Es gibt einige Varianten, um die Negativzinsen der Banken zu umgehen, die wir in diesem Artikel erklären.
  • Mehrere Konten nutzen
  • Geld bei Paypal lagern
  • Geld bei Crypto anlegen
  • Festgeldanlagen
  • In ETFs anlegen

Retten Sie ihr Geld jetzt vor den Strafzinsen!

Klassische Geldanlagen sind keine Option mehr, um sein Geld vor negativen Zinsen zu retten oder es gar zu vermehren. Es gibt aber nach wie vor Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend oder zumindest ohne Wertverfall anzulegen. Man kann Negativzinsen umgehen. Dazu eignet sich vor allem für Anfänger auf dem Gebiet eine Kombination aus einer sicheren Rücklage in Festgeld und weiteren Investitionen in ETFs.

1. Mehrere Konten nutzen

Eine Methode, die einem zwar kein zusätzliches Geld bringt aber zumindest die Negativzinsen abwenden kann, ist die Verwendung mehrerer Girokonten. Natürlich nur, wenn diese Girokonten Gebührenfrei sind.

So könnte man etwa 25.000 Euro bei der Comdirect und 25.000 Euro bei der Commerzbank hinterlegen, statt 50.000 bei einem der beiden Institute und würde so die Strafzinsen bei beiden Banken umgehen.

2. Geld bei Paypal lagern

Ja, auch der Zahlungsdienstleister Paypal kann eine Option für finanzielle Rücklagen sein. Zwar bekommen Sie auch hier natürlich keinen Zinsen auf das Geld aber es gibt auch keine Negativzinsen.

Zu Paypal

Wichtiger Nachteil: Keine Einlagensicherung!

3. Geld bei Crypto anlegen

Mit Sicherheit nicht für jeden etwas aber es ist auch Möglich sein Geld in Form von Kryptowährung zurückzulegen bzw. in Kryptowährung anzulegen. Dafür eignet sich etwa die extra zu diesem Zweck konzipierte App „Crypto“.

Zu Crypto

Wichtiger Nachteil: Keine Einlagensicherung!

4. Festgeldanlagen

Die meisten Finanzexperten raten dazu, vor jeder anderen Anlage eine Rücklage von 3 Netto Monatseinkommen zurück zu legen. Diese lagert man am besten auf einem Festgeldkonto. Hier sind die Zinsen in vielen Fällen zumindest noch so hoch, dass es zu keinem Wertverfall des Geldes kommt.

Klarna bietet im Bereich vom Festgeld aktuell die besten Zinsen.

Zu Klarna

5. In ETFs anlegen

Sind die drei Netto Monatseinkommen zurückgelegt, kann man sich daranmachen, längerfristige Investitionen zu tätigen – zum Beispiel und vor allem in große ETFs die eine gute Kombination aus Rendite und Sicherheit bieten.

Während Tagesgeldkonten mittlerweile gegen 0% und Festgeld höchstens 0,5% Zinsen bringt kann auch eine vor allem auf geringes Risiko ausgerichtete ETF Anlage über 15 Jahre um die 7% Rendite bringen.

Einführung in den ETF- und Aktienhandel

Fazit

Die schlechteste Option ist es aktuell, das Geld einfach auf dem Girokonto oder auch Tagesgeldkonto liegen zu lassen. Wenn es hier nicht schon durch die Negativzinsen der Bank weniger wird, so doch durch die Inflation. Unserer Meinung nach sollten Sie möglichst jetzt handeln und Ihre Geld sinnvoll anlegen.

Geschichte und Grund der Strafzinsen

Seit 2016 besteht der historisch niedrige Leitzins von 0 Prozent. Gleichzeitig müssen Banken mittlerweile seit einigen Jahren Zinsen auf ihre Geldeinlagen bei der EZB zahlen – und zwar 0,5 Prozent. Das bedeutet, dass es für die Banken immer teurer wird, wenn Menschen hohe Summen bei diesen hinterlegen.

Diese Entwicklung geben die Banken zunehmend an die Kunden weiter. Angefangen bei Negativzinsen auf Anlagen ab 100.000 Euro zahlt man mittlerweile etwa bei einigen Kreis Sparkassen und auch bei der Postbank bereits ab einem Vermögen von 25.000, bei einigen Raiffeisenbanken sogar schon ab 10.000 Euro Strafzinsen von 0,5 Prozent. Tatsächlich haben ein paar Banken den Freibetrag komplett abgeschafft und man zahlt ab dem ersten Euro Negativzinsen.

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Und leider sieht es nicht so aus, als würde diese Entwicklung irgendwann stoppen. Das bedeutet, dass es heute eigentlich keine Option mehr ist, Geld einfach auf dem Girokonto anzusparen, da es hier faktisch einfach immer weniger wird.

Was dann noch hinzu kommt, ist, dass immer mehr Banken Gebühren für ihre Girokonten erheben. Somit verliert man hier faktisch monatlich noch mehr Geld.

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