Sparkasse Mobile Banking: Yomo

Yomo kommt – Endlich startet auch die Sparkasse Mobile Banking

Schon seit einer ganzen Weile wird die Yomo App von der Sparkasse und verschiedenen Investoren entwickelt, ab Juli 2017 geht sie endlich auf den Markt – was bietet das Sparkasse Mobile Banking?

Sparkasse Mobile Banking: Nachdem vor kurzem 1822direkt – ein Tochterunternehmen der Sparkasse – ohne große Ankündigung ein eigenes reines Mobile Girokonto an dem Markt brachte, zieht jetzt auch die Sparkasse nach. Über Yomo als ersten großen Schritt der Filialbanken in den Mobile Markt wurde schon viel spekuliert und geschrieben. Im Juli ist Yomo nun endlich verfügbar. Wir haben getestet: lohnt sich der Wechsel?

Yomo: Übersicht

Mobile Banking Sparkasse App
Komplett Digital: Beim Sparkasse Mobile Banking funktioniert alles digital und mobil, ohne Papierkram, ohne Postverfahren. Dadurch lässt sich ein Konto in kürzester Zeit eröffnen
Keine Grundgebühren: Für das neue Mobile Konto der Sparkasse fallen keine Grundgebühren an
Login per Fingerprint: Schneller Login mit der Fingerprint Funktion
Bargeldversorgung: Gratis Bargeld an allen Sparkassen Automaten
Überweisen jederzeit: Dank persönlicher Yomo-PIN schnelle und unkomplizierte Überweisungen
Mitgestalten: Über Twitter #create_yomo an der Entwicklung der App teilhaben

Was Kann die Yomo App?

Bereits seit 2016 ist die Rede von Yomo, mit dem nun auch die Sparkasse Mobile Banking in ihr Programm integriert. Aber was kann die App bzw. das Konto?
Erst einmal lässt sich sagen, dass die Anwendung generell ein schönes Design hat und dass man sein Konto wirklich in kürzester Zeit einrichten kann. Zudem gibt es absolut keine Grundgebühren, was die meisten anderen Konten der Sparkasse nicht für sich beanspruchen können.
Die restlichen Funktionen der Yomo App sind im Prinzip von anderen Anbietern wie N26 bekannt – die Sparkasse hat sich hier einfach recht viel Zeit gelassen und schafft es nicht, einen unbedingt innovativen Auftritt hinzulegen.
Es gibt den Login per Fingerabdruck, schnelle mobile Überweisungen und – sicher immer noch einer der größten Pluspunkte der Sparkasse generell – kostenfreies Bargeld an allen Automaten in dem riesigen Filialnetz der Sparkasse.

Yomo: Noch Startprobleme

Liest man sich die bisherigen Erfahrungsberichte zum Sparkasse Mobile Banking – die vor allem aus der Beta-Testphase stammen – im Google Play Store durch, scheint die App durchaus noch einige Startschwierigkeiten zu haben. So liest man etwa von häufigen Abstürzen und der unnötigen Notwendigkeit, das Video-Ident Verfahren zu wiederholen.
Außerdem fehlt bisher eine Funktion, um Daueraufträge über die App einzurichten, was bei anderen Anbietern eigentlich zu den Standards gehört und natürlich für viele User absolut notwendig ist.

Zwar kann man davon ausgehen, dass mit Hochdruck an diesen Problemen gearbeitet wird, es stellt sich aber auf die Frage, ob die Veröffentlichung so geplant war oder vorgezogen wurde, damit 1822direkt mit seinem Mobile Konto keinen zu großen Vorsprung bekommt – es handelt sich hier zwar um reine Spekulation, trotzdem ist es verwunderlich, dass eine so lange in der Entwicklung befindliche App einer so großen Institution mit solchen Fehlern auf den Markt kommt.

Fazit zu Yomo und Sparkasse Mobile Banking

Leider muss man nach dem bisherigen Eindruck sagen, dass die Sparkasse entweder nicht schnell genug oder zu schnell gehandelt hat. Die nun veröffentlichte Anwendung bringt nichts Innovatives mit sich und kommt leider auch noch mit einigen Startschwierigkeiten, was besonders im Banking Bereich viele Nutzer abschrecken könnte.
Natürlich wird die Yomo App noch weiterentwickelt und es ist absolut nicht auszuschließen, dass das Sparkasse Mobile Banking N26 & Co. noch überflügelt – die normale Banking App der Sparkasse ist zum Beispiel hervorragend – allerdings muss das Institut jetzt schnell handeln, um nicht in den Startlöchern stecken zu bleiben.

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Bildquelle: Vielen Dank an WikimediaImages für das Bild (WikimediaImages/www.pixabay.de)

Redakteur: Stephan Gert

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