Gebührenerhöhung comdirect

comdirect erhöht Gebühren: Achtung vor neuer Gebührenerhöhung!Neutralität mutual geprüft

Lange waren die Kunden der comdirect vor Gebührenerhöhungen verschont geblieben. Jetzt passen sich die comdirect Gebühren an den Markt an. Das comdirect Girokonto ist nicht mehr ohne Bedingung kostenlos. Lesen Sie hier mehr darüber, welche Gebühren die comdirect einführt und was Sie tun können.

Was ist passiert?

  • Ab November 2021 gibt es neue comdirect Gebühren. Das comdirect Girokonto ist bereits seit Längerem nicht mehr bedingungslos kostenlos.
  • Das Girokonto ist weiterhin kostenlos, wenn: Ein Mindestgeldeingang von 700€ pro Monat eingehalten wird. Min. 3 Transaktionen mit Apple Pay oder Google Pay im Monat durchgeführt werden. Im Monat min. 1 Wertpapiertransaktion über das Depot stattfindet. Oder für Studenten, Azubis, Schüler und Praktikanten unter 28 Jahren.
  • Das Girokonto kostet sonst: 4,90€ pro Monat.
  • Auch die Kreditkarte gibt es nicht mehr kostenlos zum Konto. Die Visa Kreditkarte muss nun für 1,90€ pro Monat zum Konto hinzugebucht werden.
  • Wie bei ING Gebühren bei hohen Einlagen eingeführt wurden, werden auch bei der comdirect Negativzinsen auf hohe Spareinlagen verlangt. Ein Verwahrentgelt von 0,5% wird ab 50.000€ Guthaben verlangt.
  • Durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes sind viele Gebühren, die die Banken in den letzten Monaten und Jahren eingeführt haben, infrage gestellt worden. Die comdirect versendet derzeit Briefe und bittet ihre Kunden per App um Zustimmung der Gebührenerhöhungen. Akzeptieren Sie das neue Preis-/Leistungsverzeichnis nicht, dann kann Sie die comdirect kündigen.
  • Zustimmung Gebührenerhöhung comdirect

    Unscheinbar: Hier wird in der App darum gebeten, den neuen comdirect Gebühren zu zustimmen. Screenshots sind in der App nicht möglich, was das dokumentieren erschwert.

Was können Sie tun?

    Konto wechseln zu einer günstigeren Bank

  • Um die Gebühren der comdirect komplett zu umgehen, müssen Sie das Girokonto wechseln. Allerdings hat das Konto der comdirect nach wie vor sehr gute Konditionen und Kontoführungsgebühren entstehen nur, wenn man unter dem Mindestgeldeingang bleibt. Es gibt nur noch wenige Banken, die ohne Mindestgeldeingang arbeiten. Hier finden Sie unsere Empfehlungen für Girokonten ohne Gehaltseingang.
  • Aktuelle empfehlen wir Ihnen das Girokonto der Consorsbank, hier ist die Kontoführung nach wie vor kostenlos bei einem Mindestgeldeingang.
  • Wenn Sie nach wie vor eine echte Kreditkarte zu Ihrem Konto möchten, weil Sie zum Beispiel häufig in Hotels übernachten oder Mietwagen nutzen, empfehlen wir die kostenlose TF MASTERCARD GOLD.

comdirect Gebühren: Ab 01.11.2021 keine Girocard mehr

Mit der neuen Gebührenerhöhung zum 01.11.2021 wird einiges anders bei der comdirect. Hier eine Übersicht:

  • Kontoführungsgebühr von 4,90€ pro Monat
  • Gebühr entfällt, wenn: 700€ Geldeingang pro Monat ODER 1 Wertpapiertransaktion mit dem comdirect Depot ODER 3 Zahlungen pro Monat über Google Pay oder Apple Pay ODER unter 28 Jahre und Student, Schüler, Praktikant, Azubi
  • Girokonto nur mit Visa-Debitkarte; die Girocard gibt es nicht mehr
  • Eine Visa-Kreditkarte mit vielen Vorteilen kann für 1,90€ pro Monat dazu gebucht werden
  • Fazit: comdirect gibt Gebühren an Kunden weiter

    Als Direktbank konnte die comdirect ihre Gebühren noch lange sehr gering halten. Jetzt werden die Kosten direkt an den Kunden weitergeben und der Vorsprung vor den Gebühren der Volksbanken und Sparkassen wird dünner. Dennoch muss man sagen, dass die comdirect weiterhin durch den Geldeingang zumindest als Hauptkonto noch kostenlos genutzt werden kann.

    Bildnachweis: Vielen Dank an ©comdirect.de

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2 Gedanken zu “comdirect erhöht Gebühren: Achtung vor neuer Gebührenerhöhung!

  1. patrick p aus gp

    Also ich finde comdrect super in der Qualität und auch die App usw. laufen reibungslos. Da muss man hald auch dafür zahlen aber ich zahle soviel und bekomme so oft garnix siehe GEZ und meine Versicherungen wo ich immer nur zahle und zahle… Comdirect sollte hald auhc nicht mehr teurer werden.

    Antworten
  2. ie immer ohne Datenschutz

    mein Verdacht ist ja, dass den Leuten das Anlegen an der Börse am liebsten aufgezwungen wird, sodass auch die kleinste Hausfrau dort ihr Geld vor Strafzins „retten“ sollte, am besten noch in flatterige Kryprowährung oder sonstigen Kram.

    wie verantwortungslos-mittelalterlich ist die Politik. Alternativ ginge noch Erpressung

    Und dann kommt ein Crash, nur das diesmal mehr Menschen und zusätzlich noch viele kleine Leute ihr Hab und Gut verlieren
    und die, die genau darauf gewartet haben, haben sich im großen Stil vorher die Taschen vollgemacht, SO GEHT BLASE HEUTE.

    das wird ja schliesslich das Hauptziel der ganzen „Strafzins-Theatershow“ sein!

    Aber macht ihr mal, notfalls kann man seine Kohle ja auch direkt verbrennen, dafür lebt man etwas gesünder, schlaganfalltechnisch und so!

    Antworten

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