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Sparkasse erhöht Gebühren um bis zu 75 Prozent

Sparkasse erhöht Gebühren – Für Kunden über 25 Jahren wird der Preis für ein online Konto bei der Sparkasse Berlin und bei anderen Sparkassen in Zukunft teurer. Die Gebühren werden teilweise um bis zu 75 Prozent angezogen. Für Bestandskunden der Sparkasse Berlin erhöht sich der Preis eines normalen Girokontos zum Beispiel von vier auf sieben Euro im Monat.

Wie die Sparkasse – vor allem nach den massiven Gebührenerhöhungenim Vergleich mit anderen Banken abschneidet, erfährt man in unserem Girokonto Vergleich. Hier sind die wichtigsten Konditionen und Angebote vieler Institute leicht verständlich aufgearbeitet, falls man nun über einen Kontowechsel nachdenkt.

Kostenloses Girokonto eröffnen

Wichtig: Bundesgerichtshof stoppt überhöhte Gebühren

Kostenlose GirokontenWICHTIG: Obwohl es hier um die Sparkasse Freiburg geht, gilt das Urteil des Bundesgerichtshof im Prinzip für alle Banken und Sparkassen! Das heißt, dass überall Rückforderungen möglich sind, wo folgende, nun als unangemessen eingestufte Gebühren erhoben wurden bzw. im Preis- und Leistungsverzeichnigs zu finden sind:

  • Unter­richtung über die berechtigte Ablehnung der Einlösung einer SEPA-Basis-Last­schrift bei Post­versand 5,00 €
  • Unter­richtung über die berechtigte Ablehnung der Ausführung (bei Post­versand) einer Einzugs­ermächtigungs-/Abbuchungs­auftrags­last­schrift mangels Deckung 5.00 €(zwei Klauseln an unterschiedlicher Stelle im Preis­verzeichnis)
  • Unter­richtung über die berechtigte Ablehnung der Ausführung (bei Post­versand) … eines Über­weisungs­auftrages mangels Deckung 5,00 € (zwei wort­gleiche Klauseln für verschiedene Über­weisungs­arten)
  • Dauer­auftrag: Einrichtung/Änderung/Aussetzung/Löschung 2,00 € (soweit es um die Aussetzung und Löschung geht, die Einrichtung und die Änderung dürfen gebühren­pflichtig sein)
  • Pfändungs­schutz­konto: Privat-/Geschäfts­girokonto; Privatgiro­konto: Grund­preis je ange­fangenen Monat 7,00 € (galt bei der von der beklagten Sparkasse bis zum 13. Dezember 2012 verwendeten Klausel, entscheidend: Pfändungs­schutz­konten waren teurer als Giro­konten sonst)
  • Änderung, Streichung einer Order 5,00 € (soweit es um Streichung einer Order geht, die Änderung darf gebühren­pflichtig sein)

Wie man die Rückerstattung beantragt

Diese Gebühren für Leistungen der Sparkassen sind nach Ansicht des Bundesgerichtshofes also nicht akzeptabel. Damit entspricht der BGH einer Klage eines Verbraucherschutzvereins. So seien etwa 5 Euro für einen Brief bei einer Kundenbenachrichtigung völlig unangemessen und nicht an tatsächlich für die Bank anfallenden Kosten ausgerichtet.

Dabei geht es in erster Linie um die Sparkasse Freiburg, die für verschiedene Leistungen diese 5 Euro als Preis eingeführt hatte. Etwa, wenn Kunden bei fehlgeschlagenen Überweisungen wegen mangelnder Kontodeckung unterrichtet werden müssen (Ein wenig ironisch). Der Bundesgerichtshof kippt nun die Gebühren der Sparkasse Freiburg mit der Begründung, dass die Sparkasse ihren vertraglichen Pflichten nachzukommen habe, ohne dafür gesondert Gebühren verlangen zu dürfen.

Dasselbe gilt für Änderungen und Aussetzungen von Daueraufträgen, für die die Sparkasse Freiburg ebenfalls Gebühren haben wollte. Nach Bundesgerichtshof handelt es sich hier um durch das Widerrufsrecht abgedeckte Vorgänge, die in jedem Fall kostenlos bleiben müssen. Bereits Ende Juli war der Bundesgerichtshof zur Frage um die Kosten für SMS-TAN Vorgänge eingeschaltet worden und es bleibt zu sehen, ob noch weitere Banken ihre Gebühren wieder zurücknehmen müssen.

UPDATE 10.04.2018: Sparkasse Düsseldorf erhöht Gebühren

Nicht nur erhöht die Sparkasse Düsseldorf im Mai 2018 die Gebühren für abgelehnte Überweisungen von 0,70 auf 1,90 Euro, also um über 100%, gleichzeitig werden auch ganz neue Gebühren eingeführt, die es vorher überhaupt nicht gab.

So kostet der Ersatz der Girocard bei Verlust oder Diebstahl jetzt 6 Euro. Dasselbe gilt auch für die Kreditkarte der Stadtsparkasse Düsseldorf. Beide Leistungen waren zuvor komplett kostenlos.

UPDATE 01.05.2018: Sparkasse Heidelberg stellt Kontomodelle um

Das ehemals kostenlose PrivatGiro Online Konto der Sparkasse Heidelberg kostet seit dem 01.04.2018 eine Grundgebühr von 2,00 Euro im Monat. Gleichzeitig kostet jetzt auch jede Überweisung 0,22 Euro im Online Banking und sogar 0,32 Euro am Terminal.

Besonders ärgerlich ist dabei, so haben wir es von vielen Kunden gehört, dass die Bank nur sehr unzureichend über die Eintretenden Änderungen informiert hat – ein Problem, welches sich immer wieder im Bereich der Gebührenerhöhungen der Sparkasse zeigt.

Sparkasse erhöht Kontogebühren

Die Sparkasse erhöht Gebühren fast überall und wo dies noch nicht geschehen ist, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit bald passieren. Selbst bei online Konten steigt der Preis von zwei auf drei Euro. Der Kunde ist, wenn er nicht zu viel Geld ausgeben will, dazu gezwungen all seine Geschäfte im Netz zu erledigen. Denn die Sparkasse erhöht die Gebühren auch für ihre alltäglichen Dienstleistungen.

So müssen Menschen, die noch Geld an der Kasse, direkt in der Bank abholen wollen, in Zukunft jedes Mal zwei Euro zahlen. Dasselbe gilt, wenn man sich Kontoauszüge ausdrucken will. Durch die Gebührenerhöhung bei der Sparkasse wird ein Kontowechsel immer verlockender.

Wer übrigens unbedingt bei einer Filialbank bleiben will aber keine Gebühren zahlen möchte, sollte sich das kostenlose Girokonto der Commerzbank ansehen.

Und bisher scheint es so, als würden sich die Gebührenerhöhungen für die Sparkasse auszahlen:
Während die Deutsche Bank letztes Jahr wieder Verluste gemacht hat und die Commerzbank mit 160 Millionen Euro ebenfalls keine großen Gewinne verbuchen kann, hat die Sparkasse im Vergleich zu 2016 sogar noch einmal kräftig zugelegt und kommt, nach Abzügen aller Steuern etc. mit einem Plus von 2,2 Milliarden Euro aus 2017 heraus. Das sind ganze 7,4 Prozent mehr als 2016.

In Zusammenhang damit, dass die Sparkassen seit Jahren über sinkende Zinseinnahmen und die Politik der Europäischen Zentralbank schimpfen, wirken diese Gewinne durchaus nicht unproblematisch. Denn es ist ziemlich offensichtlich, wer für die beeindruckenden Gewinne sorgt: Die Kunden, die in den letzten Jahren immer mal wieder Gebührenerhöhungen an Kontomodellen und Dienstleistungen hinnehmen mussten.

Was man dazu sagen muss: Auch Commerzbank und Deutsche Bank betreiben die besagten Preiserhöhungen und haben dennoch bei weitem keine so gute Bilanz, es stellt sich also die Frage, ob die Gebührenerhöhungen wirklich wichtig für das Überleben der Sparkassen sind und ob es demnach überhaupt eine Rechtfertigung für die ständig steigenden Gebühren gibt.

Eine Kursänderung scheint jedenfalls nicht in Sicht zu sein. So soll zum Beispiel der Abbau des Filialnetzes weiter voran getrieben werden, obwohl 2017 bereits 770 Filialen geschlossen wurden.

Weist man Sprecher der Sparkasse darauf hin, dass dies grad für ältere Menschen im ländlichen Raum sehr problematisch ist, bekommt man zu hören, dass es ja einen guten Kundenservice und Telefonbanking gibt. Stimmt schon. Und gehört übrigens oft auch zu den Diensten, die in den letzten Jahren deutlich teurer geworden sind.

Sparkassen Gebühren

Sparkasse erhöht Gebühren in vielen Regionen: Übersicht

Abgesehen davon, dass auch immer mehr andere Banken Gebühren einführen oder anheben, tut die Sparkasse dies in verschiedenen Regionen, in denen sie ihre Service bietet. Die Sparkasse erhöht Gebühren zum Beispiel in München, Hannover, Hamburg, Bielefeld, Regensburg und Remscheid. Ausweichmöglichkeiten findet man in unserem Girokonto Vergleich.

Durch einige unserer User haben wir von zwei weiteren Sparkassen erfahren, die teils sehr hohe oder zumindest viele Gebühren für unterschiedlichste Leistungen erheben. Zusätzlich beginnen Sparkassen an verschiedenen Orten gerade auch mit Erhöhungen von Depot- und sogar Schließfachgebühren. Hier werden Preise teils annähernd verdoppelt.

Sparkasse Bremen

Um fast 70 Prozent wird das Konto für einige Kunden bei der Sparkasse Bremen teurer. So wird das Giroflexx-Komfort Konto komplett abgeschafft und durch das sogenannte Bremer Konto ersetzt. Während die Leistungen gleich bleiben steigt der Preis zusammen mit der Namensänderung von 6,90 Euro auf 8 Euro im Monat.

Das zweite möglich Modell – in Zukunft gibt es nur noch diese beiden – ist das Einzelpreiskonto, das zwar nur 4 Euro im Monat kostet, dabei allerdings potenziell hohe Kosten für Einzelleistungen hat. So kostet jede Überweisung 20 Cent, sogar Lastschriften zum Beispiel beim Einkauf im Supermarkt.

Besonders ärgerlich für viele Kunden war dabei, wie die Sparkasse Nutzer der bisherigen Modelle über diese Änderungen informiert hat: nämlich in Form eines sehr bunten Schreibens, das von vielen auf den ersten Blick einfach als Werbung für ein neues Kontomodell wahrgenommen und in den Müll geworfen wurde. Der Privatkunden Vorstand Thomas Fürst hat mittlerweile eingestanden, dass die Kommunikation der Sparkasse problematisch war, an den Gebührenerhöhungen wird dies allerdings nichts ändern.

Sparkasse Essen

Erneut dreht eine der großen Sparkassen in Deutschland an der Gebührenschraube und verändert die Konditionen eines beliebten Kontomodells. Dabei geht es um das „Giro Direct“ Konto, welches die meisten Kunden der Sparkasse Essen nutzen.

Der monatliche Grundbetrag, der für das Konto zu zahlen ist, steigt ab April 2018 um 25 Cent auf 4 Euro. Alleine wäre das keine besonders schmerzhafte Veränderung, allerdings sind auch Lastschriften, Gutschriften und Buchungen per Online Banking dann nicht mehr kostenlos, pro Posten fallen 15 Cent an. Buchungen am Terminal fallen sogar mit 50 Cent zu Buche.

Alles in allem bedeutet das, dass einen das Konto, wenn man 10 Buchungen im Monat verzeichnet, 66 Euro im Jahr. Zuvor wären es mit derselben Rechnung 45 Euro gewesen.

Sparkasse Bühl

Ein perfektes Beispiel für die sich immer weiterverbreitende Praxis von vielen, kleinen Gebühren für ein vermeintlich günstiges Konto, wurde uns ebenfalls von einem Kunden zugespielt. Die Sparkasse Bühl versucht wirklich an erschreckend vielen Stellen gleichzeitig, etwas mehr Geld aus dem Kunden zu holen. Das GiroSmart Konto kostet zunächst einmal noch verschmerzbare 3,90€ im Monat. Hinzu kommen dann allerdings folgende Kosten: Eine normale Sepa Überweisung kostet 0,40€. Eine Sepa Überweisung per Online Banking ebenfalls noch 0,15€. Ganz allgemein wird auch für beleglose Buchungen ein Preis von 0,40€ erhoben.
Das Einrichten eines Dauerauftrages kostet schon im online Banking 0,50€, jede Ausführung noch einmal 0,15€. Zudem allem kostet die ganz normale Sparkassen Card im Jahr 5€. Und das sind nur die Gebühren für die üblichsten Dienste, weitere fallen für Schecks, Einzahlungen etc. an.

Selbst mit einer sehr zurückhaltenden Rechnung, bei der jemand nur online Banking nutzt und nur zwei Daueraufträge aktiviert hat, kommt man hier auf locker 80€ im Jahr, die für das Girokonto anfallen. Somit würde das Konto dann fast 7€ im Monat kosten. Und das wirklich nur bei jemanden, der wenige Überweisungen etc. tätigt.

Sparkasse Coburg-Lichtenfels

Wichtig: wir konnten die Meldung bisher selbst nicht bestätigen, bzw. keine eindeutigen Informationen dazu finden.
Nach Kundeninformationen will die Sparkasse Coburg-Lichtenfels ab dem ersten Januar 2018 die Gebühren für das reine online Konto deutlich erhöhen, von bisher 1,75€ im Monat auf ganze 7€. Damit macht sie wahrscheinlich bisher einen der höchsten Sprünge aller Sparkassen, was die Gebühren angeht.

Sparkasse Solingen

Ebenfalls eine interessante Erhöhung, wenn sie auch nicht allzu viele Menschen betreffen dürfte, tritt bei der Sparkasse Solingen in Kraft. Hier werden die Gebühren für Schließfächer und Depot kräftig angezogen.
Die Depot Führung kostete bisher 10 und wird in Zukunft mit 12,50€ ein Stück teurer. Bei den Schließfächern sieht es allerdings noch deutlich schlechter aus. Während Kunden der Sparkasse bisher für 41€ im Jahr dauerhaft ein Schließfach anmieten konnten, kostet dies ab 2018 ganze 79€, also fast das doppelte.

Neue Gebühren bei Sparkasse Haan und Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen

Wie mittlerweile fast jeden Monat gibt es bei verschiedenen regionalen Sparkassen auch im Dezember wieder neue Entwicklungen bei den Gebühren für Bankkunden zu berichten. Die Stadt Sparkasse Haan schließt sich dem Trend der Gebühren für verschiedene, kleine Leistungen an und erhebt künftig etwa für die Kreditkarte, die bisher im Grundpreis enthalten war, 2,50 Euro gebühren.

Parallel dazu dreht auch die Landesbank Kreissparkasse Sigmaringen an der Gebührenschraube. So kostet in Zukunft Ein- und Auszahlen von Geld beim „Girokonto-Classic“ 80 Cent pro Transaktion. Außerdem gibt es im Monat nur noch einen Kontoauszug im Monat gratis, jeder weitere schlägt mit 30 Cent zu Buche.

Sparkasse Köln-Bonn: Gebühren für Girocard

Die Girocard bei der Sparkasse Köln-Bonn war seit jeher kostenlos, nun will die Bank dafür 9 Euro pro Jahr veranschlagen. Die Begründung unterscheidet sich dabei nicht groß von der anderer Institute: gestiegene Kosten und niedrige Zinsen müssen irgendwie aufgefangen werden. Die neuen Kosten gelten für Personen, die ein reines Online Konto führen oder das neue Giro Klassik Konto eröffnen. Bestandskunden zahlen ab 2018, wer jetzt ein neues Konto eröffnet zahlt sogar ab sofort.

Das neue Giro Klassik Konto ist übrigens auf den ersten Blick mit 2,95 Euro im Monat günstiger als andere Konten der Sparkasse, dafür sind aber – eine mittlerweile gängige Methode – viele kleine Leistungen gebührenpflichtig. So zahlt man beispielsweise ab der dritten Abhebung pro Monat Gebühren fürs Geldabheben und ab der zweiten Einzahlung.

Sparkasse Münsterland Ost erhöht Gebühren

Das kostenlos Kontomodell gehört nun auch bei der Sparkasse Münsterland Ost der Vergangenheit an. Das Giro Komfort schlägt nun mit ganzen 8,95 Euro zu Buche, das Basiskonto Komfort mit 4,95 Euro. Für das bisherige Giro Aktiv Konto fallen jetzt 2,95 Euro pro Monat an. Hinzu kommen für Basis- und Aktivkonto ab 2018 12 Euro Jahresgebühr für die Bankkarte hinzu, was effektiv die Kontoführungsgebühren pro Monat noch einmal um einen Euro erhöht.

Sparkasse Lübeck: Seit Dezember 2017 neue Gebühren

Mit einer Ankündigung zur Umstrukturierung von Kontomodellen und Gebührenerhöhungen hat die Sparkasse Lübeck unter Kunden für Empörung gesorgt. Das Vorgehen wird unter anderem als „Unverschämtheit“ bezeichnet, da den Kunden die neuen Kontomodelle aufgezwungen würden.
Die neuen Kontomodelle bieten einige Vorteile und Rabatte etwa in Restaurants oder beim Kauf von einem Laptop. Dies scheint aber für die meisten Kunden kein ausreichender Trost für die Erhöhung der Gebühren auf mindestens 9,90 und bis zu 15,90 Euro im Monat zu sein. Einzig das „Fresh“ Modell für Kunden bis 25 Jahre bleibt mit 4,90€ recht günstig.
Die Sparkasse Lübeck macht zumindest das kleine Eingeständnis, das bisherige Kunden ihr altes Konto für jetzt 5,90 statt wie bisher 3,95 Euro behalten können.

Sparkasse Mainfranken: Seit Oktober 2017 Gebührenerhöhung durch Umstellung der Kontomodelle

Nun bittet nach der Sparkasse Regensburg erneut ein Vertreter des Bayerischen Sparkassen Verbundes seine Kunden zur Kasse. Auch hier ist der 01. Oktober 2017 der Stichtag für die neuen Kontogebühren. Zur Auswahl stehen die 3 Modelle: Standard, Komfort und Premium. Die monatlichen Kosten liegen abhängig vom Kontomodell bei 3-12 Euro. Aber Achtung bei der Konto-Wahl nicht nur die Kontoführungsgebühr, sondern auch Entgelte für Überweisungen und Girokarten berücksichtigen. Ein kostenloses Girokonto gibt es bei der Sparkasse Mainfranken nur noch für junge Leute. Heikel ist vor allem die automatische Umstellung, wenn nicht bis zum 30. September aktiv Widerspruch eingelegt wird.

Sparkasse Bielefeld : Seit Oktober 2017 Gebührenerhöhung beim Girokonto

In Bielefeld sind Sparkassen Kontoführungsgebühren für die Nutzung eines Girokonto nichts Neues. Seit Oktober 2017 wird dies nun aber teurer, denn die monatliche Gebühr steigt um 1 Euro auf 6,90 Euro. Gründe für die aktuelle sind nach wie vor die niedrigen Zinsen, aber auch gestiegene Mitarbeitergehälter durch Tariferhöhungen und Investitionsbedarf beim Thema Digitalisierung.
Nun fordert man von der Sparkasse Bielefeld die Rücknahme der Gebührenerhöhung. Dies soll mittels einer Unterschriftenaktion gelingen.

Sparkasse Regensburg: kein kostenloses Girokonto mehr

Nun läutet auch die Sparkasse Regensburg das Ende des kostenlosen Girokonto ein und informiert derzeit alle Kunden über die neue Tarifstruktur, die ab Oktober Ihre Gültigkeit findet. Um den Kontowechsel zu anderen Kreditinstituten so gering wie möglich zu halten, werden alle Gebühren transparent kommuniziert. Die monatlichen Sparkasse Kontoführungsgebühren betragen dann mindestens 4,90 Euro zusätzlich gibt es eine einmalige Gebühr für die EC-Karte. Derzeit kein Thema bei der Sparkasse Regensburg Gebühren fürs Geldabheben. Dank Cashback-Programm ist es möglich, die Kontoführungsgebühren wieder reinzuholen.

Sparkasse Remscheid: Gebührenerhöhung betrifft verschiedene Kontomodelle

In Remscheid kostet das sogenannte „Giro Komfort“ Konto mittlerweile ganze 7,90 Euro im Monat. Wer sich dafür entscheidet, stattdessen nur 3,90 Euro Gebühren zu zahlen, muss sogar bei jeder Online Buchungen 40 Cent zahlen. In Hannover sind es 35 Cent pro Buchung.

Sparkasse gebühren geld abheben

Sparkasse erhebt nun auch Gebühren fürs Geldabheben

Deutschlandweit gibt es ca. 400 kommunale Sparkassen, davon erheben mehr als 40 Institute Gebühren beim Geldabheben. Einige Sparkassen verlangen bei jedem Bargeldvorgang am Geldautomaten Gebühren, andere verlangen erst bei häufiger Nutzung des Geldautomaten pro Monat ein Entgelt. Die Gebühren sind regional unterschiedlich und liegen derzeit bei bis zu 1 Euro. Um diesem neuen Gebühren-Hammer zu entgehen, bleibt entweder der Wechsel des Kontomodells oder man sucht sich direkt eine neue Hausbank.

Diese Sparkassen erheben Gebühren fürs Geldabheben

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Norddeutschland Westdeutschland Ostdeutschland Süddeutschland
Sparkasse Aurich-Norden Kreissparkasse Ahrweiler Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld Sparkasse Bayreuth
Stadtsparkasse Bad Sachsa Stadtsparkasse Bad Honnef Sparkasse Elbe-Elster Kreis- und Stadtsparkasse Dinkelsbühl
Förde Sparkasse Sparkasse Burbach-Neunkirchen Harzsparkasse Kreis- und Stadtsparkasse Erding - Dorfen
Sparkasse LeerWittmund Sparkasse Dillenburg Sparkasse Muldental Sparkasse Heidelberg
Sparkasse Schaumburg Kreissparkasse Euskirchen Kreissparkasse Heidenheim
Kreissparkasse Verden Stadtsparkasse Grebenstein Kreissparkasse Kelheim
Sparkasse Vorpommern Stadt-Sparkasse Haan Sparkasse Marburg-Biedenkopf
Sparkasse Westholstein Sparkasse Hanauerland Sparkasse Mittelfranken-Süd
Stadtsparkasse Hilchenbach Sparkasse Niederbayern Mitte
Sparkasse Höxter Sparkasse Passau
Sparkasse Neckartal-Odenwald Sparkasse Pfullendorf-Messkirch
Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden Sparkasse Rastatt-Gernsbach
Sparkasse Vest Recklinghausen Kreissparkasse Ravensburg
Sparkasse Wittgenstein Sparkasse Rothenburg
Sparkasse Rottal-Inn
Sparkasse Tauberfranken

Das scharfe Echo zahlreicher Medien zeigt erste Wirkung, denn die erste Sparkasse streicht die Abhebegebühren wieder. Hierbei handelt es sich um die Sparkasse Hanau. Der Imageschaden wird als gravierender eingeschätzt, als der Nutzen durch die Einnahmen. Dennoch ist das Girokonto mit einigen Gebühren belegt, die es genau zu prüfen gilt. Dank Kontowechsel-Service geht der Umzug zu einem kostenlosen Girokonto ganz einfach.

Fazit

Das Fazit zum Thema Sparkasse erhöht Gebühren: Wer in Zukunft noch ein gratis Girokonto haben will, wird sich wohl zunächst bei den online Banken umsehen müssen. Denn diese müssen kein Geld für Filialen ausgeben. In unserer Übersicht zum Girokonto ohne Gehaltseingang sind einige Banken aufgeführt, wo kostenlose Konten angeboten werden. Hier könnte es die kostenfreien Angebote noch etwas länger geben. Wenn Finanzexperten allerdings recht haben, wird das kostenlose Girokonto irgendwann in den nächsten 10 Jahren vollständig verschwunden sein.
Nicht nur bei der Sparkasse, auch bei anderen Banken gibt es regionale Unterschiede im Angebot. Wer sich genauer informieren möchte, liest unseren Artikel zum Vergleich kostenloser, regionaler Girokonto-Modelle durch.

Rückerstattung von Bank Gebühren

In vielen Fällen ist es leider so, dass nur Kunden ihre Gebühren zurückerstattet bekommen, die dies explizit fordern, auch wenn die Sparkassen eigentlich dazu verpflichtet wären, dies von sich aus zu regeln. Glücklicherweise ist der Prozess aber im Prinzip ganz einfach

1. Prüfen Sie zunächst Ihre Konto­auszüge. Dann notieren Sie Datum und Höhe aller Gebühren Buchungen, die nach dem jetzigen Urteil des Bundes­gerichts­hofs inakzeptabel sind.

2. Schreiben Sie an Ihre Sparkasse einen in etwa wie folgt formulierten Brief per Einschreiben mit Rückschein: „Nach dem Urteil des Bundes­gerichts­hofs vom 12. September 2017, Aktenzeichen: XI ZR 590/15, waren einige Ihrer Gebühren rechts­widrig. Bitte erstatten Sie mir deshalb folgende Beträge: (….) Sie haben mir außerdem heraus­zugeben, was Sie mit dem rechts­widrig kassierten Geld erwirt­schaftet haben. Dabei ist nach der ständigen Recht­sprechung des Bundes­gerichts­hofs zu vermuten, dass Sie auf mindestens fünf Prozent­punkte über dem Basiszins­satz kommen. Soweit mein Konto über­zogen war, haben Sie statt­dessen die auf die rechts­widrig erhobenen Gebühren entfallenden Zinsen zu erstatten. Die Erstattung erwarte ich bis spätestens (Datum in zwei oder drei Wochen). Sollte diese ausbleiben, behalte ich mir vor, ohne weitere Ankündigung recht­liche Schritte einzuleiten.“

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Redakteur: Stephan Gert

26 Gedanken zu „Sparkasse erhöht Gebühren um bis zu 75 Prozent

  1. Gustav Fischer

    Sparkasse Heidelberg stellt alle Kontomodelle um ab 1.04.2018 und informiert die Kunden garnicht oder unzureichend. Die Grundgebühr des online kontos steigt von 0 auf 2€ und jede Buchung online kostet nun 32 cent. Der Gipfel ist, dass sämtliche Erhöhungen ohne Mitteilung an den Kunden erfolgen.

    Antworten
  2. Claus

    Vor einigen Tagen kam die Mitteilung der Städtischen Sparkasse zu Schwelm, dass es ein neues Gebührenmodell geben werde. Die Grundgebühr steigt von 3,50€ auf 6,90€, Buchungen gehen von 0,33€ auf 0,48€ hoch, Ein und Auszahlungen kosten 1€ und sogar für die Girokarte werden jetzt monatliche Gebühren erhoben.

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  3. Bernd Knauer

    Die Fördesparkass (Kiel) hat im August 2017 die Girokonto-Gebühr, von 4,-€ Gebühr auf 7,50€ und nun auf 8,50€ erhöt.
    Ich habe heute ein Konto bei einer Direktbank abgeschlossen (für 0,-€ bei) und mein Fördesparkassen-Konto gekündigt.

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  4. Wollherr

    VR-Bank Langenau Ulmer Alb eG ab 01.01.18:
    Grundgebühr pro Monat:
    Online-Konto von 2,90 auf 3,90 = 34,5% mehr
    Klassik Konto von 1,90 auf 2,90 = 52,6% mehr; 1 Auszug p.M. frei, dann 0,29€ je
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    1. Kostenloser-Girokonto-Vergleich Beitragsautor

      Hallo Frau Scholz,
      leider handelt es sich bei uns lediglich um eine Vergleichsseite. Für Kontoauszüge müssten Sie sich an ihre örtliche Sparkasse wenden.

      Beste Grüße,
      das KGV Team

      Antworten
  5. Jennifer

    Bleibt nur ein Wechsel zu einer anderen Bank.
    Die Sparkasse Coburg-Lichtenfels hat die Kontoführungsgebühr für das normale Online-Girokonto erhöht, von 1,75€ auf glatte 7€ ab 1.Januar 2018.
    Ich bin ebenso wie der Rest meiner Familie schon seit Jahren Kunde der Sparkasse, aber jetzt wird es zu viel. Wir werden geschlossen (5 Personen mit jeweils eigenem Girokonto und teilweise weiteren Konten) die Bank wechseln. Anscheinend glauben die, man kann sich alles erlauben und damit durchkommen.

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