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Wie Sie Strafzinsen umgehen: 6 clevere Methoden, um Negativzinsen auszuweichenNeutralität mutual geprüft

Vor einigen Jahren noch ein Schock sind negative Zinsen auf Geldeinlagen bei der Bank heute der Standard. Wie können Sie Strafzinsen umgehen?

Was ist passiert?

  • Praktisch alle Banken haben sich mittlerweile dazu entschlossen, Negativzinsen für höhere Einlagen zu fordern.
  • Die Konsequenzen der Strafzinsen der EZB für die Kleinsparer: Geld parken oder sparen auf dem Girokonto ist faktisch nicht mehr möglich.
  • Die „Freigrenze“ für Vermögen wird ebenfalls bei vielen Banken niedriger. Die Strafzinsen vielen bei vielen Banken zunächst erst ab 100.000 Euro an, mittlerweile gibt es einige Institute, die schon ab 5.000 Euro oder komplett ohne Freigrenze kassieren.

Verwahrentgelt vermeiden: Was können Sie tun?

    Strafzinsen umgehen

  • Es gibt einige Varianten, um die Negativzinsen der Banken zu umgehen, die wir in diesem Artikel erklären:
  • Mehrere Konten nutzen.
  • Konto im Ausland eröffnen.
  • Geld bei Paypal lagern.
  • Geld bei Crypto anlegen.
  • Tagesgeld & Festgeld.
  • In ETF anlegen.

Retten Sie ihr Geld jetzt vor den Strafzinsen!

Klassische Geldanlagen sind keine Option mehr, um sein Geld vor negativen Zinsen zu retten oder es gar zu vermehren. Die Banken nutzen (leider) das Geschäft mit dem Verwahrentgelt aus und verwenden es als Geschäftsmodell.

Es gibt aber nach wie vor Möglichkeiten, sein Geld gewinnbringend oder zumindest ohne Wertverfall anzulegen. Man kann Negativzinsen umgehen. Am besten umgehen Sie Negativzinsen mit einer Kombination aus einer sichereren Festgeldanlage und die Investition in ETF oder andere Wertpapiere.

1. Mehrere Konten nutzen

Eine Methode, die einem zwar kein zusätzliches Geld bringt aber zumindest die Negativzinsen abwenden kann, ist die Verwendung mehrerer Girokonten. Natürlich nur, wenn diese Girokonten gebührenfrei sind. Außerdem sollten Sie bei Zweit- oder Drittkonten auf den Mindestgeldeingang oder Gehaltseingang achten. Hier haben wir die besten Girokonten ohne Gehaltseingang vorgestellt.

So könnte man etwa 25.000 Euro bei dem comdirect Girokonto und 25.000 Euro bei dem Commerzbank Girokonto hinterlegen, statt 50.000 bei einem der beiden Institute und würde so die Strafzinsen bei beiden Banken umgehen.

2. Konto im Ausland eröffnen

Konten im Ausland besitzen meist bessere Konditionen und geben nicht immer die Negativzinsen an Ihre Kunden weiter. Ein anonymes Konto im Ausland zu eröffnen, ist ein Weg, um Negativzinsen zu umgehen. Gut gemeinter Hinweis: Vorsicht vor Verschleierungen. Bei steuerlichen Belangen oder Angaben zu Freibeträgen, sollten Sie ihr Konto im Ausland mit angeben.

3. Geld bei Paypal lagern

Ja, auch der Zahlungsdienstleister Paypal kann eine Option für finanzielle Rücklagen sein. Zwar bekommen Sie auch hier natürlich keinen Zinsen auf das Geld aber es gibt auch keine Negativzinsen.

Wichtiger Nachteil: Keine Einlagensicherung!

4. Festgeld und Tagesgeld

Die meisten Finanzexperten raten dazu, vor jeder anderen Anlage eine Rücklage von 3 Netto Monatseinkommen zurück zu legen. Diese lagert man am besten auf einem Festgeldkonto oder Tagesgeldkonto, wo es noch Zinsen gibt.

Hier sind die Zinsen in vielen Fällen zumindest noch so hoch, dass es zu keinem Wertverfall des Geldes kommt. Der Zahlungsdienstleister Klarna ist in diesem Bereich zu empfehlen. Hier kommen Sie direkt zu den Klarna Festgeldanlagen.

5. Geld bei Crypto anlegen

Mit Sicherheit nicht für jeden etwas, aber es ist auch Möglich sein Geld in Form von Kryptowährung zurückzulegen bzw. in Kryptowährung anzulegen. Dafür eignet sich etwa die extra zu diesem Zweck konzipierte App „Crypto“.

Zu Crypto

Wichtiger Nachteil: Keine Einlagensicherung!

6. In ETFs anlegen

Sind die drei Netto Monatseinkommen zurückgelegt, kann man sich daran machen, längerfristige Investitionen zu tätigen – zum Beispiel und vor allem in große ETF die eine gute Kombination aus Rendite und Sicherheit bieten.

Während Tagesgeldkonten mittlerweile gegen 0% und Festgeld höchstens 0,5% Zinsen bringt, kann eine auf geringes Risiko ausgerichtete ETF Anlage ca. 7% järhliche Rendite einfahren. Bei diesem ETF Sparplan Vergleich haben wir die besten Informationen gefunden.

Fazit

Die schlechteste Option ist es aktuell, das Geld einfach auf dem Girokonto oder auch Tagesgeldkonto liegen zu lassen. Wenn es hier nicht schon durch die Negativzinsen der Bank weniger wird, so doch durch die Inflation. Unserer Meinung nach sollten Sie möglichst jetzt handeln und ihre Geld sinnvoll anlegen.

Geschichte und Grund der Strafzinsen

Seit 2016 besteht der historisch niedrige Leitzins von 0 Prozent. Gleichzeitig müssen Banken mittlerweile seit einigen Jahren Zinsen auf ihre Geldeinlagen bei der EZB zahlen – und zwar 0,5 Prozent. Das bedeutet, dass es für die Banken immer teurer wird, wenn Menschen hohe Summen bei diesen hinterlegen.

Diese Entwicklung geben die Banken zunehmend an die Kunden weiter. Angefangen bei Negativzinsen auf Anlagen ab 100.000 Euro zahlt man mittlerweile etwa bei einigen Kreis Sparkassen und auch bei der Postbank bereits ab einem Vermögen von 25.000, bei einigen Raiffeisenbanken sogar schon ab 10.000 Euro Strafzinsen von 0,5 Prozent. Tatsächlich haben ein paar Banken den Freibetrag komplett abgeschafft und man zahlt ab dem ersten Euro Negativzinsen.

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Und leider sieht es nicht so aus, als würde diese Entwicklung irgendwann stoppen. Das bedeutet, dass es heute eigentlich keine Option mehr ist, Geld einfach auf dem Girokonto anzusparen, da es hier faktisch einfach immer weniger wird.

Was dann noch hinzu kommt, ist, dass immer mehr Banken Gebühren für ihre Girokonten erheben. Somit verliert man hier faktisch monatlich noch mehr Geld.

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